Nach den Osterferien startete die Klasse 8b unter der Leitung von Herrn Simon, Frau Basfeld und Frau Schrodt mit den Vorbereitungen für ihr Klassenspiel Jeanne d’Arc. Die Klasse erzählte uns von den Proben zu ihrer Aufführung.
Schon am Ende der sechsten Klasse begannen sie damit, erste Stücke auszuwählen, die sie dann zu Beginn der siebten Klasse gemeinsam lasen. Der Wunsch war klar: eine Krimikomödie sollte es werden. Gleichzeitig bestand aber auch der Wunsch, ein Stück aufzuführen, das noch nie zuvor an dieser Schule gespielt worden war. Also nahm sich Herr Simon in den Sommerferien jeden Tag rund drei Stunden Zeit, um das Stück Jeanne d’Arc vollständig umzuschreiben. Am Ende glich kein Satz mehr dem Original. Nach den Ferien stellte er seiner Klasse das neu entstandene Klassenspiel vor – und die Entscheidung fiel eindeutig: Jeanne d’Arc sollte es sein. Von da an lasen sie das Stück jeden Tag im Hauptunterricht und in den Übstunden. Sie tauchten tief in die Geschichte Jeannes ein und lernten viel über die damalige Zeit. Anfangs waren die Zweifel groß, ob sich dieses Stück wirklich auf die Bühne bringen ließe.

Doch nach den Osterferien begann die Klasse mit den Intensivproben. Dazu gehörten Stimmübungen, Arbeit an Aussprache und Lautstärke – und natürlich musste auch das Bühnenbild geplant und gebaut werden. Die anfänglichen Zweifel verflogen mit jedem Tag ein Stück mehr. Die Klasse wuchs in dieser Zeit noch enger zusammen, und die Gemeinschaft wurde spürbar gestärkt. Alle halfen einander, machten sich gegenseitig Mut und arbeiteten mit großer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zusammen. Ein besonderer Dank der Klasse gilt den Eltern. „Ohne die Eltern hätten wir das alles gar nicht geschafft“, sagte ein Schüler. Sie sorgten für Verpflegung und unterstützten, wo sie nur konnten.
Nach drei Wochen harter Arbeit brachte die Klasse ein wunderschönes Klassenspiel auf die Bühne – und erntete großen Applaus von der gesamten Schülerschaft. „Dass die Zeit jetzt vorbei ist, ist schon ein bisschen schade – aber auch gut, weil der Stress und die Angst vor der Aufführung jetzt weg sind“, erzählte uns eine Schülerin. Zum Schluss möchte die Klasse allen danken, die sie in dieser intensiven Zeit so großartig unterstützt haben.
