Was geht?

Kunst muss atmen können

Kinder im Fenster

Kinder im Fenster, Ferdinand Georg Waldmüller 1853

Mit einem gemieteten Reisebus ging es von der Schule aus los auf die Kunstfahrt mit Herrn Jung. Es war für uns die erste Klassenfahrt, bei der wir unsere Handys mitnehmen durften, worüber wir uns sehr gefreut haben. In unserem Zimmer konnten wir als einzige in der Klasse das Fenster nicht öffnen, was schnell zum Problem wurde. Wir blieben in der ersten Nacht bis um 4 Uhr morgens wach, was sich am nächsten Tag anhand von Müdigkeit bemerkbar machte. Zudem gab es in der Jugendherberge ein sehr aggressives, SEK-ähnliches Security-Personal, das dreimal unser Zimmer stürmte und und uns sogar mit Polizei drohte!

Am nächsten Tag besuchten wir drei Museen, das Ägyptische Museum mit wirklich beeindruckenden antiken ägyptischen Kunstwerken, die Alte Pinakothek mit Werken aus der Renaissance und der Barockzeit und das Lehenbachhaus mit moderner Kunst. Am Abend waren wir noch in der Innenstadt und haben den Geburtstag eines unserer Mitschüler gefeiert. In der Nacht knackte dann einer von uns mit einer Haarnadeln das Schloss, mit dem unser Fenster abgeschlossen war. Endlich konnten wir Lüften! Nach einer erholsamen Nacht gingen wir am nächsten Tag in die Glyptothek um dort Skulpturen abzuzeichnen. Am letzten Abend standen wir ein wenig unter Druck, da wir unser Zimmer, das aussah und roch wie eine Müllheide, aufräumen und putzen mussten. Wir haben also bis drei Uhr nachts noch mit Handtüchern gewischt und aufgeräumt…

Toby Köhler-ToewsLouis Andersen

Toby Köhler-Toews, Louis Andersen
08.04.2025
Was geht?